Oberschenkelstraffung

Oberschenkelstraffung

Überschüssige Haut und erschlafftes Gewebe an den Oberschenkeln werden gezielt entfernt und neu geformt, um die Konturen zu straffen und ausgewogene Proportionen zu schaffen.

Die Kontur der Oberschenkel wird durch Knochenbau, Muskulatur, Fettverteilung, Hautqualität und Gewebeelastizität bestimmt.

Oberschenkelstraffung — Clinic Selnau Zürich

Nach stärkerer Gewichtsabnahme oder mit zunehmendem Verlust der Hautelastizität kann überschüssige Haut entstehen, die sich trotz stabilem Gewicht und Bewegung nicht vollständig zurückbildet.

Eine Oberschenkelstraffung ermöglicht es, diesen Hautüberschuss zu reduzieren und die Kontur des Oberschenkels neu zu formen. Bestehen gleichzeitig lokale Fettdepots, kann die Operation je nach Ausgangssituation mit einer Liposuktion kombiniert werden.

In der Clinic Selnau in Zürich beginnt die Planung deshalb mit der Frage, ob hauptsächlich Haut, Fettgewebe oder eine Kombination aus beiden die Kontur verändert.

Unser Ansatz

Jeder Oberschenkel ist anders.

Hautqualität, Fettverteilung, Gewebespannung und die Proportionen zwischen Hüfte, Oberschenkel und Knie bestimmen gemeinsam die Ausgangssituation.

Auch die Lokalisation des Hautüberschusses ist entscheidend. Bei manchen Menschen betrifft die Veränderung hauptsächlich die Innenseite der Oberschenkel. Nach stärkerer Gewichtsabnahme kann sich überschüssige Haut dagegen über einen grösseren Teil des Oberschenkels erstrecken.

Deshalb beginnt die Planung nicht mit einer bestimmten Schnittführung. Wir beurteilen zunächst, wo überschüssige Haut vorhanden ist, wie weit sie sich erstreckt und welche Rolle zusätzliches Fettgewebe spielt.

Ziel ist nicht ein möglichst schmaler Oberschenkel. Es geht darum, Haut und Gewebe so zu behandeln, dass die Konturen wieder ausgewogener zum übrigen Körper passen.

Haut, Fett & Kontur

Eine Oberschenkelstraffung kann unter anderem bei folgenden Veränderungen in Betracht gezogen werden:

  • Überschüssige oder erschlaffte Haut an den Oberschenkeln
  • Veränderungen nach stärkerer Gewichtsabnahme
  • Hautüberschuss an den Innenseiten der Oberschenkel
  • Verlust der Hautelastizität
  • Hautfalten und Reibung an den Oberschenkeln
  • Kombination aus Hautüberschuss und lokalem Fettgewebe
  • Asymmetrische Konturen
  • Wunsch nach einer klareren Oberschenkelkontur

Nicht jede Volumenzunahme an den Oberschenkeln erfordert eine Straffungsoperation. Bei lokalisierten Fettdepots und guter Hautelastizität kann eine Liposuktion ausreichend sein. Besteht dagegen ein relevanter Hautüberschuss, muss dieser gesondert berücksichtigt werden.

Planung & Analyse

Im Beratungsgespräch beurteilen wir Hautqualität, Hautüberschuss und Fettverteilung sowie die gesamte Kontur von Hüfte bis Knie.

Dabei wird insbesondere analysiert, ob die Veränderungen hauptsächlich im oberen inneren Oberschenkel liegen oder sich weiter entlang des Beins erstrecken. Auch die Übergänge zu Hüfte, Gesäss und Knie werden berücksichtigt.

Nach stärkerer Gewichtsabnahme betrachten wir zusätzlich, ob weitere Körperregionen von Hautüberschuss betroffen sind.

Gewichtsentwicklung, Gewichtsstabilität, bestehende Narben und frühere Operationen werden ebenfalls in die Planung einbezogen.

Auf dieser Grundlage wird festgelegt, welche Form der Straffung sinnvoll ist und wo die notwendigen Narben liegen werden.

Der Eingriff

Bei einer Oberschenkelstraffung wird überschüssige Haut entfernt und das verbleibende Gewebe neu geformt.

Die Schnittführung richtet sich nach Ausmass und Lokalisation des Hautüberschusses. Bei Veränderungen, die hauptsächlich den oberen inneren Oberschenkel betreffen, kann die Narbe je nach Ausgangssituation überwiegend im Bereich der Leistenfalte liegen.

Bei ausgeprägterem Hautüberschuss, insbesondere nach stärkerer Gewichtsabnahme, kann zusätzlich eine längere vertikale Narbe entlang der Innenseite des Oberschenkels notwendig sein.

Bestehen gleichzeitig lokale Fettdepots, kann eine Liposuktion ergänzend eingesetzt werden. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Hautqualität, Fettverteilung und gewünschter Kontur ab.

Welche Narben entstehen?

Die Narbenführung ist ein wesentlicher Bestandteil der Planung.

Bei begrenztem Hautüberschuss im oberen Oberschenkel kann eine Schnittführung entlang der Leistenregion ausreichend sein. Ist überschüssige Haut über einen grösseren Teil des Oberschenkels verteilt, kann eine zusätzliche vertikale Narbe notwendig werden.

Die Länge der Narbe richtet sich nach der Menge und Verteilung des Hautüberschusses. Eine kleinere Narbe bedeutet deshalb nicht automatisch ein besseres Ergebnis. Wird die Schnittführung zu stark begrenzt, kann überschüssige Haut in weiter unten gelegenen Bereichen bestehen bleiben. Die Narbenführung folgt dem Hautüberschuss. Nicht umgekehrt.

Oberschenkelstraffung oder Liposuktion?

Die Unterscheidung zwischen Fettgewebe und Hautüberschuss ist besonders wichtig.

Bestehen lokale Fettdepots bei guter Hautelastizität, kann eine Liposuktion die Kontur der Oberschenkel verändern. Besteht dagegen erschlaffte oder überschüssige Haut, kann eine Fettabsaugung allein diese nicht entfernen. Bei eingeschränkter Hautelastizität kann eine deutliche Volumenreduktion den Hautüberschuss sogar sichtbarer machen.

Dann ist eine Oberschenkelstraffung die geeignetere Behandlung. Häufig bestehen beide Veränderungen gleichzeitig. In solchen Situationen können Liposuktion und Straffung miteinander kombiniert werden. Nicht der Umfang des Oberschenkels entscheidet über die Behandlung. Entscheidend ist, welche anatomische Struktur seine Kontur bestimmt.

Innere & äussere Oberschenkel

Nicht jede Veränderung des Oberschenkels lässt sich mit derselben Operation behandeln.

Eine klassische Oberschenkelstraffung richtet sich häufig auf Hautüberschuss an der Innenseite der Oberschenkel. Veränderungen der Aussenseite stehen dagegen häufig stärker im Zusammenhang mit Hüfte, Gesäss und der gesamten seitlichen Körperkontur. Lokalisierte Fettdepots können dort gegebenenfalls mit einer Liposuktion behandelt werden.

Bei ausgeprägtem Hautüberschuss nach stärkerer Gewichtsabnahme kann eine umfassendere Planung im Rahmen eines Body Contouring notwendig sein. Deshalb betrachten wir den Oberschenkel nicht isoliert, sondern im Verhältnis zu Hüfte, Gesäss und Knie.

Nach Gewichtsabnahme

Nach einer deutlichen Gewichtsreduktion gehören die Oberschenkel zu den Regionen, an denen überschüssige Haut bestehen bleiben kann.

Die zuvor gedehnte Haut kann sich trotz reduziertem Fettvolumen nicht immer vollständig zurückbilden. Dadurch können Hautfalten entstehen, die nicht nur die Kontur beeinflussen, sondern auch Reibung oder Beschwerden verursachen können.

Häufig sind gleichzeitig andere Körperregionen betroffen. Eine Oberschenkelstraffung kann deshalb Teil eines umfassenderen Body-Contouring-Konzepts sein. Je nach Ausgangssituation können zusätzlich eine Bauchdeckenstraffung, Oberarmstraffung, Bruststraffung / Mastopexie oder andere Straffungsoperationen sinnvoll sein. Bei umfangreicheren Veränderungen kann eine Behandlung in mehreren Schritten geplant werden.

Der Oberschenkel im Verhältnis zum Körper

Die Form der Oberschenkel wird nicht isoliert wahrgenommen.

Hüfte, Gesäss, Knie und die gesamte Beinachse beeinflussen gemeinsam die Proportionen. Deshalb ist eine möglichst starke Reduktion des Umfangs nicht das Ziel einer Oberschenkelstraffung.

Vielmehr geht es darum, überschüssige Haut zu entfernen und die Übergänge zwischen den einzelnen Regionen harmonischer zu gestalten.

Eine gelungene Oberschenkelstraffung schafft nicht möglichst schmale Beine. Sie stellt eine Kontur her, die selbstverständlich zum übrigen Körper passt.

Heilung & Ergebnis

Nach einer Oberschenkelstraffung sind Schwellungen, Spannungsgefühle und Blutergüsse zunächst normal.

Besonders Bewegungen, die Zug auf die operierten Regionen ausüben, können in der frühen Heilungsphase eingeschränkt sein. Je nach Eingriff kann Kompressionskleidung Teil der Nachbehandlung sein.

Die Narben sind anfangs meist gerötet und fester und verändern sich über mehrere Monate. Auch die endgültige Kontur entwickelt sich schrittweise mit dem Rückgang der Schwellung und der Anpassung des Gewebes. Das Ergebnis sollte deshalb nicht unmittelbar nach der Operation beurteilt werden.

Langfristige Veränderungen

Das entfernte Hautgewebe bildet sich nicht erneut.

Die verbleibende Haut und das Gewebe unterliegen jedoch weiterhin Alterung, Schwerkraft und möglichen Gewichtsschwankungen. Eine deutliche Gewichtszunahme oder erneute stärkere Gewichtsabnahme kann die Kontur verändern. Ein möglichst stabiles Körpergewicht unterstützt deshalb die langfristige Stabilität des Ergebnisses.

Beratung

Eine Oberschenkelstraffung beginnt mit der Frage, wodurch die veränderte Kontur deiner Oberschenkel entsteht.

Im Beratungsgespräch in der Clinic Selnau in Zürich beurteilen wir Hautüberschuss, Fettverteilung, Hautqualität und die Proportionen zwischen Hüfte, Oberschenkel und Knie.

Auf dieser Grundlage entscheiden wir, ob eine Oberschenkelstraffung, eine Liposuktion oder eine Kombination beider Verfahren sinnvoll ist.

Wenn nach einer stärkeren Gewichtsabnahme mehrere Regionen betroffen sind, kann die Behandlung in ein umfassenderes Body Contouring eingebunden und mit einer Bauchdeckenstraffung oder Oberarmstraffung abgestimmt werden.

Wir besprechen offen die notwendige Narbenführung, den Heilungsverlauf sowie Grenzen und Risiken der Operation.

Ziel ist nicht ein möglichst schmaler Oberschenkel. Es geht darum, überschüssige Haut und Gewebe entsprechend der vorhandenen Anatomie zu behandeln und eine ausgewogene Körperkontur zu schaffen.

Medizinisch geprüft

Diese Seite wurde von Dr. med. Simon Zimmermann, Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, geprüft und freigegeben. Die Inhalte entsprechen aktuellen klinischen Standards.

Clinic Selnau — Zürich, Switzerland